Algenarten

Man unterscheidet zwei Arten von Algen: Makro- und Mikroalgen.

Makroalgen
Makroalgen sind als Seealgen oder Tang bekannt. Mikroalgen bezeichnet man auch als Phytoplankton. Plankton sind im Wasser schwebende Organismen. Das Plankton lässt sich in zwei Gruppen unterteilen: in pflanzliches (Phytoplankton) und tierisches Plankton (Zooplankton), dem wiederum anderes Plankton als Nahrung dient.

Mikroalgen
Mikroalgen sind 1 bis 50 Mikrometer große Mikroorganismen, die sich nur mit dem Mikroskop erkennen lassen. Mithilfe der Photosynthese produzieren Algen Sauerstoff, wobei sie etwa die Hälfte des Sauerstoffgehalts in der Atmosphäre liefern. Viele der unzähligen Mikroalgen, deren Gesamtzahl auf 200.000 bis 800.000 Arten geschätzt wird, sind noch nicht erforscht.

35.000 Arten sind bereits näher beschrieben. Zu den bekannten Arten gehören Chlorella (Süßwasseralge) und Spirulina (Brackwasseralge). Diese beiden Arten Mikroalgen werden als Nahrungsergänzungsmittel verwendet.

 

Algen als Nahrungsmittel

Algen enthalten auch für den Menschen besonders wertvolle und zahlreiche Nahrungsstoffe. Man denke hierbei an verschiedene Vitame (u.a. Vitamin B1, B2, B6, C und E), Minerale (Calcium, Eisen und Magnesium) und Carotinoide wie Beta-Carotin. Algen sind essbar und stellen darum eine sinnvolle Ergänzung unserer täglichen Ernährung dar.

Chlorella: Was ist das eigentlich?

Chlorella ist eine ursprünglich in den Flüssen und Seen Südostasiens beheimatete grüne, einzellige Süßwasseralge. Einzellige Algen gehören zu den ältesten pflanzlichen Lebewesen der Erde. Die winzigen Pflanzen besitzen weder Wurzeln noch Blätter noch Stängel. Algen, eine der ältesten Lebensformen, können sich ausgezeichnet extremen Bedingungen anpassen. Bereits seit über 2,5 Milliarden Jahren bewohnen sie unseren Planeten. Chlorella ist besonders reich an Chlorophyll, dem grünen Farbpigment in den Blättern, mit dem die Pflanzen Sonnenlicht speichern und in Energie verwandeln.

Da die Heilkraft der Chlorella an Bekanntheit gewinnt, beschäftigen Algenfarmen sich inzwischen weltweit mit dem Anbau dieser Alge.